Sonntag, 28. Februar 2016

Weihnachts-Schreibexperiment, Woche fünf: Montag, 28.12.2015, bis Donnerstag, 31.12.2015


Vielleicht hätte ich das Dings besser „Dezember-Experiment“ nennen sollen. Aber Weihnachten dauert im Prinzip ja zwölf Tage, bis zum 06.01., also ist eigentlich alles gut.

Montag, 28.12.: Blog basteln, Dinge erledigen, die erledigt werden mussten und für die man über die Feiertage zu faul war. Und die Verwunderung darüber genießen, dass die an Weihnachten angefangene Geschichte ernsthaft über 10.000 Wörter hat. Wo auch immer die so schnell herkamen. Weiter im Lektorats-Text und die Feiertags-Unordnung bekämpfen.

Dienstag, 29.12.: Pflichttexte schreiben, aber auch ein paar tausend Wörter für die „Weihnachtsgeschichte“ getippt.

Mittwoch, 30.12.: Pflichttexte abgeben, die To-Do-Liste abhaken und wieder etwas über 2500 Wörter für die „Weihnachtsgeschichte“. Ob sie wirklich über Weihnachten spielt oder sich das noch mal anders überlegt, steht zwar noch nicht fest – aber den Namen hat sie jetzt weg.

Donnerstag, 31.12.: Und noch mal über 2000 Wörter „Weihnachtsgeschichte“. Diese Geschichte tut etwas, was sie mir gerade ziemlich sympathisch macht: Selbst wenn ich das Gefühl habe, dass ich eigentlich gerade raus bin und gar nicht so genau weiß, wo ich den Faden jetzt wieder aufnehmen soll – es klappt trotzdem. Ein bisschen kreuz und quer durch den Text lesen und auf einmal ist der Anknüpfungspunkt wieder da. Hoffentlich geht das so weiter. Man wird es im nächsten Jahr sehen …


Fazit Woche fünf und insgesamt: 

Wie gut so eine Geschichte funktioniert, wenn man wirklich mal die Zeit dafür hat. Die Zeit war aber auch nur da, weil sie ganz konsequent eingeplant wurde, die Feiertage waren mit Vorankündigung zum Schreiben und Erholen reserviert. Und die Betonung liegt auf „Feiertage“ – bis kurz vor Weihnachten war der Dezember nämlich gar nicht so furchtbar ruhig und schreibintensiv. 
Also, was lerne ich jetzt aus dem Dezember-Weihnachts-Schreibexperiment, abgesehen davon, dass Schreibzeit reservieren sinnvoll ist? Das wäre nichts Neues. Im Endeffekt hat mir diese „Weihnachtsgeschichte“ auch eine Menge darüber erzählt, wie Geschichten viel schneller viel besser funktionieren. Das war nicht nur Zeit zum Schreiben, sondern auch Zeit, um mir selbst beim Schreiben zuzusehen. Um der Geschichte zuzuschauen, was sie so tut und warum. Und alleine dafür hat sich das Experiment gelohnt.Eigentlich schreit das nach Wiederholung. Da wären ja Ostern und Pfingsten ... man wird es sehen.

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