Montag, 6. Februar 2017

Aus dem „Winterschlaf“


In den letzten Wochen war es hier mal wieder ein bisschen ruhig. Keine Angst, das ist kein Dauerzustand. Und ich war in dieser vermeintlich ruhigen Zeit auch ganz schön fleißig :-)


Der November war sowieso unglaublich dicht, plötzlich ist die To-Do-Liste explodiert. (Und der Rechner abgestürzt, aber über die Technik reden wir jetzt nicht.) Und als wäre das nicht genug gewesen, stand schon direkt nach der Frankfurter Buchmesse auf einmal ein weißes Kaninchen mit drei Mädels namens Alice, Betty und Chloe vor der Tür und hat lautstark verkündet: „Schreib unsere Geschichte auf. Wir haben doch keine Zeit!“ Also musste ich auch noch dem Kaninchen folgen. 
Am Ende der Reise ist tatsächlich die Geschichte herausgekommen, die jetzt zu meinem Debütroman geworden ist: „Alice – Follow the White …“ Dazu wird es auch noch ein ausführlicheres Making-of geben, falls jemand beim Schreiben „zuschauen“ möchte. 


Tja, das war also Alice. Dann ist da noch das große und einfach epische Geheimprojekt im Hintergrund, das hin und wieder auch ein wenig Aufmerksamkeit braucht. Nein, ich darf immer noch nichts verraten. Außer: Vorm nächsten Winter. Und: Es nimmt wunderbare Formen an. 
 
Das waren jetzt nur mal die Dinge, die gar nicht oder nicht in der Form auf meiner November-/Dezember-Liste standen und sich einfach trotzdem reingeschlichen haben. Dabei ist der Blog dann ein wenig unter den Schreibtisch gefallen und ich nehme mir ganz fest vor, dass mir das nicht mehr passiert. 



 





Die mehr oder weniger rätselhaften Bilder, die ich hier verteilt habe, stammen von einem winterlichen Recherche-Ausflug. Schon wieder eine Geschichte, die noch geheim ist, aber irgendwann werden die Geheimnisse gelüftet, die großen und die kleinen :-).




Weil heute Montag ist und damit eigentlich Zeit für den Wortsalat, gibt es einen ersten, winzigen Outtake aus „Alice“. Garantiert frei von Spoilern, weil das Wort (richtig geschrieben, natürlich) im Klappentext steht. Einmal war ich wohl beim Tippen zu schnell und beim Durchlesen … Kennt das jemand, dass nur der erste und der letzte Buchstabe eines Wortes stimmen müssen, wenn dazwischen die Reihenfolge vertauscht ist, kann man es trotzdem richtig lesen? Eine Weile war das Internet mal voll davon. So was in der Art. Geschrieben habe ich jedenfalls:


Gemeint war eigentlich „Spiegelsicht“. Das ist etwas, was Alice kann. Dass sie ein bestimmtes „Spielgesicht“ hätte, davon hat sie mir noch nichts erzählt. Aber vielleicht sind wir auf dieses Thema auch einfach noch nicht gekommen …




Damit wären die WortTraumWelten jedenfalls aus dem Winterschlaf zurück, und das immerhin vor Frühlingsanfang, aber mit noch ein wenig Eis. Und mit Alice, bei der ich total gespannt bin, wie sie sich so machen wird.

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